dima
  • immer wenn du schläfst

    Wie weit kann ich mich einem intimen Raum nähern, ohne ihn zu zerstören. Eine Verletzbarkeit freilegen und zugleich beschützen. Einen Menschen nicht als Material benutzen, ihn aber Ausstellen. Den voyeuristischen Blick eingrenzen und zurückdrängen.
    • immer wenn du schläfst
    • 2013
    • Videoinstallation, Balken 210x35
    • 4min07s, loop

    Die Videoinstallation zeigt die liegende Silhouette einer gestreckten Figur, die völlig im schwarzen Raum versinkt. Federn fallen auf die Figur und legen sich auf den nackten Körper. Dieser zuckt immer wieder leicht zusammen. Das Fallen der Federn und das Zucken des Körpers steigern sich, bis die Figur sich dreht und sich mit dem Rücken zum Bild abwendet. Durch die Drehung des Körpers verändert sich die Perspektive und die vermeintlich weibliche Figur wird zu einem Kind.
      Die Videoarbeit verbirgt sich im inneren eines schwebenden Balken. Er kann umgangen werden, ist aber nur von einer Seite geöffnet. Die Öffnung ist gerade so groß, dass eine Person hineinblicken kann. Der Betrachter entscheidet selbst wie weit er sich der Arbeit nähert, ist er jedoch zu nah und berührt sie, fängt der Balken an zu schwingen und hinterlässt den Eindruck der Instabilität. Der Schutz gegen die Öffentlichkeit, als auch die Zensur geraten damit ins wanken.